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Erleben Sie die grandiose Wildnis und unermesslichen Tierreichtum auf Botswana Rundreisen für Selbstfahrer. Die Unberührtheit der Natur und die einzigartige Vielfalt an Flora und Fauna sind sicher Botswanas größter Schatz. Die großen Diamantenvorkommen und die schon über 50jährige Demokratie sorgen für Stabilität. Daher wird Botswana oft als Vorzeigeland Afrikas bezeichnet.

Für Reisen und Safaris in Botswana spielen aber sicher die großen unter Naturschutz stehenden Nationalparks und Wildreservate die Hauptrolle. Zu den bekanntesten gehört das Okavango Delta (UNESCO-Welterbe), Moremi und Chobe mit der Möglichkeit zu sensationellen Tierbeobachtungen hunderter Vogel- und Säugetierarten in freier Wildbahn.

Selbstfahrer mit dem Mietwagen können große Teile Botswanas auf eigene Faust erkunden. Für Fahrten auf den Sand- und Matschpisten durch die Kalahari, Savuti oder Moremi sind allerdings der geübte Umgang und die Beherrschung eines Allrad Fahrzeug erforderlich. Eine beliebte Alternative dazu ist eine Flugsafari bei der man zu ausgewählten Lodges in das Okavango Delta fliegt. Nebenbei kann man dann die Weitläufigkeit und Unberührtheit dieses Binnendeltas von oben bestaunen. Ein Abstecher zu den benachbarten Victoria Falls Wasserfällen in Simbabwe bieten sich als Tagesausflug an.

++ Reise aktuell ++ Flughäfen in Botswana geöffnet ++ Einreise mit negativem PCR Test ++ Rundreisen möglich ++

Botswana Rundreisen im Überblick

Höhepunkte in Botswana

Botswana Rundreise für Selbstfahrer Okavango Delta

Okavango Delta

Das Okavango-Delta ist das größte Binnendelta der Welt und etwa so groß wie Belgien. Der Okavango Fluss entspringt im Hochland Angolas und ergießt sich in Botswana in die Kalahari. Dort fächert er sich als Delta auf, bevor der Strom im Sand versickert oder verdunstet. Dadurch entsteht mit der Verbindung von Wasser und Wüste ein einmaliger Lebensraum für Tiere, der zu Recht den Titel „größtes Naturparadies der Welt“ trägt. Der Reichtum an Löwen, Elefanten, Flusspferden und Co. ist legendär und bietet fantastische Möglichkeiten zur Safari. Die von ausgebildeten Bootsführern (Poler) gesteuerten Kanutouren (Mokoro) sind ein ganz besonderes Erlebnis. Dabei ergeben sich Sichtungen der Tierwelt aus ungewohnter Perspektive. Sehr eindrucksvoll ist auch ein Flug über das Delta, entweder als Anflug zu einer Lodge, die mit Mietwagen nicht erreichbar ist, oder als Rundflug. Aus der Luft kann man Elefanten- und Büffelherden sowie andere Tierarten entdecken.

Botswana Rundreise für Selbstfahrer Chobe Nationalpark

Chobe Nationalpark

Der Chobe Nationalpark, am gleichnamigen Fluss, ist für seinen Artenreichtum und insbesondere seine vielen Elefanten berühmt. Je nach Jahreszeit und Regensaison gibt es dort ca. 100.000 Elefanten in unterschiedlich großen Herden. Ebenfalls kommen Büffel, Giraffen und andere Antilopenarten zum Trinken an den Fluss, denen wiederum Raubtiere folgen. Mit etwas Glück kann man daher auch Löwen, Leoparden oder Krokodile am Ufer zu Gesicht bekommen. Besonders eindrucksvoll ist die Beobachtung der Tiere auf einem der Bootsausflüge, die auf dem Chobe Fluss angeboten werden. Dabei sieht man die Tiere vom Wasser und aus einer niedrigen Perspektive, wodurch herrliche Fotomotive entstehen. Ausgangspunkt für Touren in den Chobe Nationalpark ist meist die Stadt Kasane, die über etliche Unterkünfte aller Preisklassen verfügt. Diese bieten ihren Gästen oft Übernachtungspakete inklusive Safarifahrten oder Bootsausflügen an. Sofern man ein Allradfahrzeug sicher beherrscht, kann man den Park auch als Selbstfahrer besuchen.

Botswana Rundreise für Selbstfahrer Victoria Falls Viktoriafälle

Ausflug nach Victoria Falls

Die Victoriafälle sind die größten Wasserfälle in Afrika und gehören zu den spektakulärsten der Welt. Das Wasser des Sambesi stürzt entlang einer geraden Kante auf einer Breite von ca. 1,7 km über 100 Meter in die Tiefe und erzeugt somit einen atemberaubenden Anblick. Die Gischtwolke steigt hoch auf zum Himmel und ist aus großer Entfernung noch zu sehen. Daher rührt der Vergleich mit Rauchwolken, denn Einheimischen nennen die Fälle „Mosi oa Tunya“, was „Rauch der donnert“ bedeutet. Am Ende der Regenzeit, also zwischen Februar und April, erreichen die größten Wassermassen die Fälle. So ist in einigen Monaten die Sicht an manchen Stellen eingeschränkt, weil Gischt den Blick auf die Fälle im wahrsten Sinne „vernebelt“. Diverse Veranstalter bieten Rundflüge im Hubschrauber über die Fälle, Bootstouren, Bungee Jumping oder Safari im Zambezi Nationalpark an. Victoria Falls kann man auf einem Tagesausflug besuchen, die von Kasane in Botswana organisiert und durchgeführt werden.

Botswana Länderinfo für Selbstfahrer von A bis Z

Allgemeines

Der Name „Botswana“ (nach amtlicher deutscher Schreibweise „Botsuana“) leitet sich von der Bezeichnung des Volks der Tswana ab. Der Staat ist relativ jung und wurde erst 1966 vom Großbritannien unabhängig, Dies wird jährlich am 30. September gefeiert, dem Tag der Unabhängigkeit. Seitdem wird es friedlich und demokratisch regiert und alle bisherigen Wahlen gelten als frei und fair. Der Übergang von einer Monarchie zur Demokratie wurde im Jahr 2016 (zur 50 jährigen Unabhängigkeit) unter dem Titel „A United Kingdom“ für das Kino verfilmt. Darin wird die Beziehung zwischen dem botswanischen Königssohn Seretse Khama und seiner britischen Frau Ruth Williams aufgezeigt.

Botswana hat keinen Zugang zum Meer und gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Die Landfläche beträgt ca. 582.000 km² und ist damit gut 1 ½ mal so groß wie Deutschland, während die Einwohnerzahl nur ca. 2,0 Mio. Menschen beträgt. Große Teile des Landes bestehen aus Savannen in der Halbwüste Kalahari im Süden des Landes. Das Okavango Delta im Nordwesten weist ganzjährig Wasser auf. Dieses Wasser kommt mit dem Fluss Okavango aus dem Hochland von Angola. Es findet allerdings nie den Weg zum Meer, sondern bildet ein Binnendelta, bevor es versickert und verdunstet. Dadurch entsteht in diesem Gebiet die Lebensgrundlage für unzählige wilde Tiere und bietet Reisenden großartige Naturbeobachtungs- und Fotomöglichkeiten.

Einreise

Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen derzeit kein Visum. Stattdessen wird an den Grenzstationen gebührenfrei eine Einreiserlaubnis für touristischen Zwecke erteilt. Der Aufenthalt ist eingeschränkt auf maximal 90 Tage pro Jahr. Ein gültiger Reisepass (Kinderreisepass ist möglich) ist Pflicht. Die Pässe müssen über das Reiseende hinaus 6 Monate Gültigkeit haben und mindestens 4 leere Seiten müssen für Stempel frei sein. Seit Oktober 2016 muss für Kinder unter 18 Jahren Original oder beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde mitgeführt werden, aus der die Eltern des Kindes hervorgehen. Bei Einreise mit nur einem Elternteil oder anderen Erwachsenen als den Eltern ist eine beglaubigte Vollmacht des anderen Elternteils bzw. des/der Sorgeberechtigten vorzulegen.

Ab dem 1. Juni 2017 erhebt Botswana eine Besuchersteuer in Höhe von 30,- US-Dollar pro Person von Reisenden mit Wohnsitz außerhalb der SADC-Region („Southern African Development Community“). Die Steuer ist vor Einreise an den Grenzstationen zu entrichten und kann an Geldautomaten entweder in bar oder per Kreditkarte gezahlt werden. Sie gilt für einen 30-tägigen Aufenthalt mit mehrfachen Einreisen. Bei längerem Aufenthalt muss sie ggfs. erneut gezahlt werden.

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Essen

Für Selbstfahrer in Botswana ist der Einkauf und die Versorgung mit Lebensmitteln grundsätzlich kein Problem. In den kleineren Dörfern auf dem Land kann es schon mal schwierig sein die gewünschten Dinge zu bekommen, aber in den größeren Orten (z.B. Maun, Gaborone, Kasane) haben die Supermärkte ein umfangreiches Angebot. Falls man aus einem Nachbarland einreist, darf man frische Lebensmittel wie Fleisch nicht einführen.

Wenn man in Lodges übernachtet, ist die Verpflegung i.d.R. immer inklusive und durchaus auf einem gehobenen Niveau (vor allem in den Luxus-Lodges und teuren Hotels). Ansonsten gibt es unterschiedliche Restaurants vor allem in den touristischen Städten Maun und Kasane. Von diesen Stellen abgesehen, ist die Küche recht einfach und kulinarische Feinschmecker werden nicht auf ihre Kosten kommen. Die Auswahl ist meist auf Hühnchen- und Fleischgerichte beschränkt, garniert mit diversen Beilagen.

Geld

Die Landeswährung ist der Pula (1 Pula = 100 Thebe). Touristen können Bargeld mit Kreditkarten und Bankkarten (Achtung – nur „Maestro“-System) an vielen Bankautomaten ziehen. Die Bargeldmenge ist allerdings häufig auf umgerechnet ca. 100,- bis 500,- € pro Karte/Tag beschränkt. Sie sollten bei Nutzung von Bankautomaten besonders darauf achten, ob der Automat manipuliert worden ist. Zum Monatsende (Zahltag) ist bei Banken und Geldautomaten mit langen Warteschlangen und an einzelnen Automaten mit Bargeldengpässen zu rechnen. Achten Sie darauf, dass Sie niemand beim Abheben heimlich beobachtet oder mit anderweitigen Tricks an Ihre Geheimzahl kommt. Nehmen Sie niemals Hilfe beim Abhebungsvorgang an! Kreditkarten (insb. VISA und Mastercard) werden in den Städten weitgehend akzeptiert.

Trinkgeld

Trinkgeld (engl. „Tip“) ist im Tourismussektor eine gern gesehene zusätzliche, aber nicht geforderte Einnahme. Es gibt keine allgemein gültige Vorschrift, aber es gibt – sofern man mit einer Leistung zufrieden war – einige Anhaltspunkte. In Restaurants sind ca 10% normal.

In den Lodges und Gästehäusern steht an der Rezeption oft eine „Tip Box“. Dort kann man das Trinkgeld einwerfen, das für alle Mitarbeiter gedacht ist, auch die, die hinter den Kulissen gearbeitet haben. Es wird i.d.R. von den Mitarbeitern verwaltet und verteilt, nicht vom Management der Unterkunft. Prozentuale Angaben sind schwer. Ein Betrag von 5US$ pro Gast und Tag sind angemessen, bei sehr gutem Service auch etwas mehr.

Grundsätzlich unabhängig von den Mitarbeitern der Lodge werden die Trinkgelder für die Guides oder Ranger vergeben, die Gäste auf den morgendlichen und nachmittäglichen Pirschfahrten begleiten und betreuen. Für sie sind ca. 5US$ pro Gast und Tag angemessen und werden i.d.R. bei der Verabschiedung überreicht.

Gesundheit

Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Es wird empfohlen, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene vor einer Reise zu überprüfen. (www.rki.de). Wenn Sie auf Medikamente angewiesen sind, nehmen Sie für die Dauer Ihrer Reise genug Vorrat mit. Die Sonne des südlichen Afrika ist heiß und unbarmherzig. Es ist ratsam sich immer mit Sonnenschutzmittel (mind. SPF 20+) einzucremen, bevor Sie sich der Sonne aussetzen.

Malaria kann man sich überwiegend in den nördlichen, feuchten Gebieten des Landes zuziehen, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass es auch in anderen Teilen des Landes vorkommt. Um sich vor Mückenstichen zu schützen, beachten Sie bitte folgendes: Tragen Sie helle langärmelige Hemden/Blusen und lange Hosen, keine dunkle Kleidung – diese zieht den Moskito an. Mückenschutzmittel sollte an ungeschützten Körperteilen angewendet werden. Wenn irgendwie möglich, schlafen Sie immer unter einem Moskitonetz! Kaufen Sie Mückenschutzmittel am besten in Botswana, denn dort sind diese Mittel auf die Verhältnisse abgestimmt (z.B. „Peaceful Sleep“). Bei den ersten Symptomen sollte man sofort einen Arzt aufsuchen, denn Malaria weist grippeähnliche Symptome, wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Gliederschmerzen, (hohes) Fieber und/oder manchmal Durchfall auf. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt zwecks einer Malaria Prophylaxe beraten. Vergessen Sie vor allem nicht nach Ihrer Heimkehr, falls Sie diese Erscheinungen haben, einen Bluttest machen zu lassen und Ihrem Arzt von Ihrem Urlaubsort zu berichten.

Klima / Kleidung

In Botswana herrscht überwiegend typisch trockenes, warmes Semi-Wüsten Klima. Die Sommer Saison geht von Oktober bis April, mit den heißesten Monaten Dezember und Januar. Dann steigen die Temperaturen tagsüber auf 40 Grad. Der Winter ist trocken und reicht von Mai bis September. Dabei können die Temperaturen im Juni/Juli bis zum oder unter den Gefrierpunkt fallen. Regenzeit ist in der Regel zwischen Dezember und März. Die Monate April bis Oktober gelten als beste Reisezeit in Botswana.

Kleidung
Empfehlenswert ist Baumwollkleidung, vor allem im Sommer. In den Wintermonaten Juni bis August ist es normalerweise tagsüber warm, abends und früh morgens empfiehlt sich jedoch wärmere Kleidung, da es empfindlich kalt werden kann. Geeignetes und bequemes Schuhwerk wird empfohlen, vor allem, wenn man an Buschwanderungen teilnehmen möchte. Wir raten Ihnen, immer feste Schuhe, eine warme Jacke und einen Hut im Gepäck zu haben.

Mietwagen fahren

Abholung

Auf Botswana Rundreisen für Selbstfahrer sind Sie im eigenen Mietwagen unterwegs. Am Schalter der Mietwagenfirma, legen Sie bitte Ihren Voucher, Ihre Kreditkarte und Ihren Führerschein vor. Bei Übernahme des Fahrzeugs wird über Ihre Kreditkarte eine Kaution hinterlegt. Sie wird erstattet, wenn das Fahrzeug in einwandfreiem Zustand zurückgegeben wird. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Kreditkarte ein ausreichendes Limit aufweist. Es kann sein, dass der jeweilige Mitarbeiter (durchaus auch mit Nachdruck) versucht, noch ein Upgrade anzubieten und versucht Sie zu überzeugen, dass das gebuchte Fahrzeug zu klein sei. Auch Zusatzleistungen (z.B. Pannenhilfe-Versicherungen, Navis etc.) werden vor Ort immer häufiger angeboten. Lassen Sie sich dann nicht beirren, es sei denn Sie wünschen ausdrücklich einen größeren Mietwagen. Dann müssen die Zusatzleistungen von Ihnen vor Ort zzgl. der örtlichen Steuern bezahlt werden bzw. werden Ihrer Kreditkarte belastet. Leistungen, die Sie nicht haben wollen, sollten Sie auch nicht akzeptieren.

Achten Sie beim Unterschreiben des Mietvertrages bitte auch darauf, dass Zusatzleistungen, die Sie nicht haben möchten bzw. nicht benötigen, dann nicht irrtümlich Bestandteil des Vertrages sind. Zu einem späteren Zeitpunkt sind keine Rückerstattungen mehr möglich und die Autoversicherungen bestehen auf Zahlung der im Vertrag genannten Leistungen. Weitere Umsätze mit Kunden durch den Verkauf von Zusatzleistungen / Upgrades vor Ort zu generieren, kommt leider bei allen großen Mietwagenfirmen immer mal wieder vor. Vom Mietvertrag erhalten Sie eine Kopie, die Sie gut aufbewahren sollten.

Vor der Abfahrt

Machen Sie bei der Anmietung einen Rundgang um das Fahrzeug um eventuelle Schäden im Übergabe-Protokoll festzuhalten. Bei zu spät entdeckten Schäden ist es sehr schwierig nachzuweisen, dass nicht Sie der Verursacher sind. Weiterhin berücksichtigen Sie bitte, dass die Berechnung des Mietwagens im 24-Stunden Rhythmus erfolgt. D.h. das Fahrzeug muss zur selben Uhrzeit wieder abgegeben werden, zu der es angemietet wurde. Haben Sie Ihr Fahrzeug beispielsweise um 12 Uhr mittags angemietet, muss das Fahrzeug vor 12 Uhr mittags auch wieder zurückgegeben werden. Liefern Sie das Fahrzeug später ab, können Kosten entstehen, da die Mietwagenstationen einen weiteren vollen Tag berechnen. Sollte in Ihrem Mietwagenvoucher ein späteres Rückgabedatum als in Ihrem Reiseverlauf stehen, so haben wir bei der Buchung bereits berücksichtigt, dass Sie das Fahrzeug zu einer späteren Uhrzeit zurückgeben als Sie es angemietet haben.

Bei der Rückgabe

In Ihrem Mietwagen-Voucher finden Sie Information darüber, ob Sie den Wagen vollgetankt oder mit leerem Tank zurückgeben können. Normalerweise wird das Auto vollgetankt übergeben und sollte vollgetankt zurückgegeben werden.

Autofahren allgemein

In Botswana herrscht Linksverkehr. Die Höchstgeschwindigkeit auf Hauptstraßen beträgt 120 km / h, in Ortschaften 60 km / h in Nationalparks bzw. Schutzgebieten 40 km / h. Ein internationaler Führerschein ist für die Anmietung eines Mietwagens in Botswana erforderlich. Es besteht Anschnallpflicht. Abseits der geteerten Überlandstraßen sind in Botswana oft sandige Pisten zu bewältigen. Dies macht für etliche Selbstfahrer einen ganz besonderen Reiz aus, stellt aber auch eine Herausforderung dar. Ohne ein 4×4 angetriebenes Fahrzeug und Kenntnisse, wie man es richtig nutzt, sind solche Pisten nicht zu bewältigen. Der Benzinverbrauch steigt auf sandigen Strecken beträchtlich und es ist ratsam rechtzeitig und immer auf Vorrat zu tanken.

Es wird empfohlen, direkt nach Ankunft am Flughafen keine weiten Strecken mit einem Mietwagen zu fahren. Übermüdung, ungewohnte Hitze, Höhenunterschiede und anstrengende Fahrten auf unbefestigten Straßen können gefährliche Erschöpfungszustände verursachen. Von Überlandfahrten während der Dunkelheit wird abgeraten. Es besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und Wildwechsel (Lebensgefahr!). Ebenso muss stets mit gefährlichen Überholmanövern des Gegenverkehrs in uneinsehbaren Kurven, vor Hügeln oder auch auf den Überlandstrecken gerechnet werden.

Besondere Vorsicht wird bei Fahrten auf Schotterpisten empfohlen. Hier kommt es immer wieder – meist ohne Beteiligung anderer Parteien – zu schweren Unfällen, wenn Fahrzeuge infolge überhöhter Geschwindigkeit außer Kontrolle geraten und sich überschlagen.

Zur Vermeidung gefährlicher Situationen wird daher empfohlen, die Fahrgeschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anzupassen und nicht zu überholen, wenn eine Staubfahne des vorausfahrenden Wagens die Sicht auf den Gegenverkehr nimmt. Bei Überholmanövern und bei Gegenverkehr ist mit Steinschlag zu rechnen. Reisenden wird zudem empfohlen, Fahrspuren zu halten, da das Wechseln über die daneben befindlichen Schotter-Anhäufungen hinweg zu Schleudergefahr führt. Hindernisse wie Schlaglöcher, Sandverwehungen, große Steine oder Rinnen sind wegen des starken Sonnenlichts oft erst im letzten Augenblick zu erkennen.

Nationalparks

Die Nationalparks und Wildreservate Botswanas sind die absoluten Anziehungspunkte auf einer Reise und gehören zu den ursprünglichsten der Welt. Man kann auf Botswana Rundreisen für Selbstfahrer selbst in den bekannten Gebieten im Okavango-Delta und am Chobe Fluss immer noch weitgehend unberührte Wildnis und eine Tiervielfalt erleben, wie sie insbesondere in Europa nicht mehr zu finden ist. Neben diesen berühmten Parks kann man auch die Salzpfannen im Makgadigadi und im Nxai Nationalpark besuchen.

Für Ornithologen ist neben dem Besuch des Okavango-Deltas auch das Nata Birds Sanctuary interessant, wo in der Regenzeit Tausende Vögel brüten. Die trockene Kalahari-Wüste kann man im Central Kalahari Game Reserve und im Kgalagadi Transfrontier Park erleben, ein grenzüberschreitender Park mit Südafrika. Die Eintrittsgebühren für alle Parks zahlt man als Selbstfahrer an den Eintrittstoren. Eine Reservierung für die Übernachtungen ist auf jeden Fall empfehlenswert. Alle Parks sind ganzjährig geöffnet, können aber kurzfristig geschlossen sein, wenn die Straßen wetterbedingt (in der Regenzeit oder bei starken Fluten) nicht passierbar sind.

Fly-In-Safari

Abgelegene Lodges (insb. im Okavango Delta) werden nur per Kleinflugzeug (meist der Marke Cessna) erreicht. Man fliegt ein – daher der Name „Fly-In“ – und hat damit sogar schon einen Panoramaflug über das Delta. Die Flüge dauern meist zwischen 20 und 50 Min. und die genauen Abflugzeiten erfährt man i.d.R. erst am Vortag durch die Lodge.

Wichtig zu wissen

Aufgrund des begrenzten Stauraums der Maschinen gelten bei allen Fluggesellschaften strenge Gepäckbestimmungen bzgl. Gewicht und Größe. Es dürfen nur weiche Reisetaschen verwendet werden und das Gewicht ist meist auf 20kg p.P. begrenzt inkl. Handgepäck.

Sicherheit

Botswana ist ein friedliches, demokratisches Land und ist problemlos zu bereisen. Generell ist die Kriminalitätsrate niedrig, aber wie auch in anderen Ländern sollte man auf sein Eigentum achten und keine Gelegenheit dazu geben, dass man bestohlen werden kann. Befolgen Sie folgende Sicherheitsmaßnahmen um einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten: Verschließen Sie immer Ihr Fahrzeug und aktivieren Sie stets die Alarmanlage, wenn vorhanden! Lassen Sie niemals Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen, lieber im Kofferraum verstauen. Hinterlegen Sie Fotokopien von Ihren Reisedokumenten im Tresor Ihrer Unterkunft oder an einem anderen sicheren Ort.

Strom

Die Stromspannung beträgt 220 / 240 Volt. Runde, dreipolige 15-Ampere-Stecker sind allgemein gebräuchlich. Die Adapter sind in fast jedem Supermarkt erhältlich. Einige Farmen und Unterkünfte haben keinen Stromanschluss und arbeiten mit selbst produzierter Niederspannung (Wind-, Solarenergie oder Generator).

Zeit

In Botswana wird nicht zwischen Sommer- und Winterzeit umgestellt. Während der mitteleuropäischen Normalzeit MEZ (November bis März) ist Botswana der mitteleuropäischen Zeit um eine Stunde voraus. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (April bis Oktober) gilt Zeitgleichheit.

Zoll

Gegenstände des persönlichen Bedarfs wie Kleidung, Schuhe, Handy, Schmuck, Toilettenartikel usw. können zollfrei eingeführt werden. Ebenso typische touristische Artikel wie Kameras, Speicherkarten, Laptop, Ferngläser, Sportartikel usw. Für die aktuell gültigen Zollfreimengen an Spirituosen, Zigaretten, Parfum usw. sollten sich Reisende mit den Zollbehörden oder der Botschaft in Verbindung setzen.