Namibia Rundreisen für Selbstfahrer mit Mietwagen

 

 

Namibia Länderinfo für Selbstfahrer von A bis Z

Der Name „Namibia“ leitet sich von der Wüste Namib ab. Diese gilt mit einem Alter von rund 80 Millionen Jahren als älteste Wüste der Welt. Dagegen ist der Staat Namibia sehr jung und wurde erst 1990 unabhängig von Südafrika. Seitdem wird es friedlich und demokratisch regiert. Namibia ist ein sehr weitläufiges Land. Mit einer Fläche von rund 824.000 km² ist es fast 2 ½ mal so groß wie Deutschland. Es ist allerdings mit einer Einwohnerzahl von rund 2,3 Mio. nur sehr dünn besiedelt. Durch diese geringe Bevölkerungsdichte wirken große Teile des Landes fast unberührt und Namibia wirbt mit dem Slogan „Luxus der Weite“. Landschaften sind geprägt von Felsen, Sand und Dünen, die zahlreiche Outdoor-Aktivitäten ermöglichen. Die vielfältige Tierwelt, insbesondere im Etosha Nationalpark, bietet Reisenden großartige Naturbeobachtungs- und Fotomöglichkeiten.

Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz benötigen derzeit kein Visum. Ein als Touristenvisum geltender gebührenfreier Einreisestempel (Visitors Entry Permit) wird bei Ankunft an allen offiziellen Grenzübergängen erteilt. Bitte kontrollieren Sie sofort, ob mit dem Stempel mindestens so viele Aufenthaltstage genehmigt wurden, wie Sie benötigen. Eine - auch unbeabsichtigte - Überziehung der Aufenthaltsgenehmigung kann zur Verhängung drastischer (Haft-) Strafen führen. Ein gültiger Reisepass (auch für Kinder egal welchen Alters) ist Pflicht, Eintragungen im Reisepass der Eltern werden nicht mehr akzeptiert! Die Pässe müssen 6 Monate Gültigkeit über das Reiseende hinaus haben und mindestens 2 leere Seiten müssen für Stempel frei sein. Es ist derzeit gängige Praxis an namibischen Grenzkontrollstellen, bei der Ein- und Ausreise minderjähriger Kinder, die Sorgerechtslage zu prüfen. Personen unter 18 Jahren müssen neben dem Reisepass eine Geburtsurkunde vorweisen können, in der die Eltern aufgeführt sind. Bei der Einreise mit minderjährigen Kinder wird empfohlen internationale Geburtsurkunden bzw. gegebenenfalls beglaubigte englische Übersetzungen mitzuführen, um Schwierigkeiten bei der Ein- und Ausreise zu vermeiden. Die Reisedokumente müssen in einwandfreiem Zustand sein, d.h. sie dürfen weder beschädigt (z.B. eingerissen, geknickt, selbst „repariert“ oder auch versehentlich gewaschen) noch durch Verschmutzung schwer leserlich sein.

Namibias Küche ist sehr abwechslungsreich und interessant. Einige einheimische Spezialitäten sind: Grüner Spargel aus Swakopmund, Lüderitz Austern, frische Trüffel und der Omajowa Pilz, der nur für kurze Zeit zu Anfang der Regensaison am Fuß der Termitenhügel wächst. In Namibia werden alle Milchprodukte und Fetakäse hergestellt. Oliven werden hier ebenfalls angebaut. Natürlich ist Namibia auch für sein erstklassiges Fleisch von Rind, Schaf und Wild bekannt. Wenigstens einmal sollte man während der Reise etwas genießen, das hier zum Lebensstil gehört: “Braaivleis” – Fleisch vom Grill, natürlich unter freiem Himmel zubereitet. Nicht zu vergessen ist der frische Fisch, Muscheln und die köstlichen Meeresfrüchte. Der deutsche Einfluss macht sich in der namibischen Küche ebenfalls bemerkbar, mit Klassikern wie Apfelstrudel, Springer Schokolade und Brötchen. Leckereien wie Biltong (Trockenfleisch) und Trockenwurst sind bei den Namibianern sehr beliebt. Namibia ist auch für das einheimische Bier bekannt, das nach dem deutschen Reinheitsgebot von 1516 gebraut wird. Vom beliebten Fassbier über Tafel und Windhoek Lager Bier bis zum stärkeren Becks wird alles angeboten und rundet Ihr Essen ab. Außerdem gibt es eine große Auswahl an südafrikanischen Weinen. Namibia hat seinen ersten Wein im Jahre 2000 vorgestellt. Die vom Winzer Helmuth Kluge aus Omaruru eröffnete Kristall Kellerei, können Sie in Omaruru besuchen. Das Leitungswasser kann fast überall getrunken werden, außer in ein paar ländlichen Gebieten wird angeraten, Mineralwasser aus der Flasche zu trinken. Da im Caprivi das Wasser meist direkt aus dem Fluss gepumpt wird, sollten Sie in diesem Gebiet immer Flaschenwasser bei sich haben. Es wird angeraten viel zu trinken (mind. 2 Liter Wasser pro Tag), da durch die warme trockene Luft der Körper leicht austrocknen kann und Symptome wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Herzrhythmusstörungen auftreten können.

Die Landeswährung ist der Namibia Dollar. Genehmigte Bargeld-Einfuhr: N$ 2.000. Die Einfuhr ausländischer Devisen und Reiseschecks ist unbeschränkt, muss jedoch bei der Ankunft angegeben werden. Kreditkarten werden in größeren Geschäften, Hotels, Restaurants, Fluggesellschaften, Mietwagenunternehmen und anderen Zweigen der Touristikbranche angenommen. Viele Hotels wechseln auch Ihr ausländisches Geld. Der Namibia Dollar (N$) steht 1:1 mit dem südafrikanischen Rand (ZAR). Der Rand ist legales Zahlungsmittel in Namibia und wird überall akzeptiert. Bargeld kann man in allen größeren Orten an Geldautomaten (ATM) abheben. Achten Sie darauf, dass Sie niemand beim Abheben heimlich beobachtet oder mit anderweitigen Tricks an Ihre Geheimzahl kommt. Nehmen Sie niemals Hilfe beim Abhebungsvorgang an!

Trinkgeld

Trinkgeld (engl. „Tip“) ist im Tourismussektor eine gern gesehene zusätzliche, aber nicht geforderte Einnahme. Es gibt keine allgemein gültige Vorschrift, aber es gibt - sofern man mit einer Leistung zufrieden war - einige Anhaltspunkte. In Restaurants sind bis zu 10% normal. Für einfache Dienstleistungen wie z.B. Koffer oder Taschen tragen gibt man 2-4 Nam$, für Autowaschen oder den Tankwart 4-5 Nam$. Wenn man mit dem Mietwagen als Selbstfahrer unterwegs ist, wird man in den Städten oft auf Parkwächter treffen, die meist an Warnwesten erkennbar sind. Je nach Parkzeit sind dort 3-5 Nam$ angemessen. In den Lodges und Gästehäusern steht an der Rezeption oft eine „Tip Box“. Dort kann man das Trinkgeld einwerfen, das für alle Mitarbeiter gedacht ist, auch die, die hinter den Kulissen gearbeitet haben. Es wird i.d.R. von den Mitarbeitern verwaltet und verteilt, nicht vom Management der Unterkunft. Prozentuale Angaben sind schwer. Ein Betrag von 5-10Nam$ pro Person und Tag sind angemessen, bei sehr gutem Service auch etwas mehr. Grundsätzlich unabhängig von den Mitarbeitern der Lodge werden die Trinkgelder für die Guides oder Ranger vergeben, die Gäste auf den morgendlichen und nachmittäglichen Pirschfahrten begleiten und betreuen. Für sie sind ca. 100 Nam$ pro Tag angemessen und werden i.d.R. bei der Verabschiedung überreicht.

Durch das warme, trockene Klima ist Namibia so gut wie frei von tropischen Krankheiten. Bei der Einreise aus Deutschland (Direktflug) sind keine Pflichtimpfungen vorgesehen. Es wird empfohlen, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene vor einer Reise zu überprüfen. (www.rki.de). Wenn Sie auf Medikamente angewiesen sind, nehmen Sie für die Dauer Ihrer Reise genug Vorrat mit. Die Sonne des südlichen Afrika ist heiß und unbarmherzig. Es ist ratsam sich immer mit Sonnenschutzmittel (mind. SPF 20+) einzucremen, bevor Sie sich der Sonne aussetzen. Malaria kann man sich überwiegend im Norden des Landes zuziehen, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass es auch in anderen Teilen des Landes vorkommt. Um sich primär vor der Anopheles Mücke zu schützen, beachten Sie bitte folgendes: Tragen Sie helle langärmelige Hemden/Blusen und lange Hosen, keine dunkle Kleidung – diese zieht den Moskito an. Mückenschutzmittel sollte an den ungeschützten Körperteilen angewendet werden. Wenn irgendwie möglich, schlafen Sie immer unter einem Moskitonetz! Kaufen Sie Mückenschutzmittel am besten in Namibia, denn dort sind diese Mittel auf die Verhältnisse abgestimmt (Zum Beispiel „Peaceful Sleep“). Bei den ersten Symptomen sollte man sofort einen Arzt aufsuchen, denn Malaria weist grippeähnliche Symptome, wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Gliederschmerzen, (hohes) Fieber und/oder manchmal Durchfall auf. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt zwecks einer Malaria Prophylaxe beraten. Vergessen Sie vor allem nicht nach Ihrer Heimkehr, falls Sie diese Erscheinungen haben, einen Bluttest machen zu lassen und Ihrem Arzt von Ihrem Urlaubsort zu berichten.

Alle Gebiete in Namibia (außer die Küstenregionen) verzeichnen einen Durchschnitt von 300 Tagen Sonnenschein im Jahr! Namibia hat ein typisches trockenes, warmes Semi-Wüsten Klima. Trockenzeiten kommen regelmäßig vor. Tagsüber ist das Wetter warm bis heiß, während die Nächte eher kühler sind. Die durchschnittlichen Tagestemperaturen im Sommer schwanken zwischen 20 - 34 Grad Celsius, während sie sich im Winter zwischen 0 Grad und 10 Grad bewegen. Die Temperaturen im Landesinneren sind wegen der Höhenlage niedriger. Der kalte Benguela Strom vor der Küste hat einen Einfluss auf das Wetter von der Küste bis ins Inland. Er beeinträchtigt auch den Niederschlag und verursacht den allgegenwärtigen Küstennebel. Interessant ist der Unterschied des Klimas zwischen dem trockenen Süden und dem wasserreichen Norden, wo es im Sommer reichlich regnet. In den südwestlichen Gebieten gibt es den Winterregen, ansonsten regnet es gewöhnlich im Sommer zwischen November und Mai. Es kann eine kurze Regenzeit im Oktober geben, ist aber nicht garantiert. Die Hauptregenzeit beginnt im Januar und hält bis März an. Regen kommt meist in Form eines kurzen Gewitters vor, wonach sich die Sonne wieder zeigt.

Empfehlenswerte Kleidung

Empfehlenswert ist Baumwollkleidung, vor allem im Sommer. In den namibischen Wintermonaten Juni bis August ist es normalerweise tagsüber warm, abends und früh morgens empfiehlt sich jedoch wärmere Kleidung, da es empfindlich kalt werden kann. Die Küste hat das 4-Jahreszeiten-an-einem-Tag-Phänomen, weshalb man hier für Sonnenschein bis zum kalten Nebel gerüstet sein muss. Geeignetes und bequemes Schuhwerk wird empfohlen, vor allem, wenn man an Wanderungen teilnehmen möchte. An öffentlichen Stränden bitte immer Badebekleidung tragen. Wir raten Ihnen, immer feste Schuhe, eine warme Jacke und einen Hut im Gepäck zu haben

Abholung

Am Schalter der Mietwagenfirma, legen Sie bitte Ihren Voucher, Ihre Kreditkarte und Ihren Führerschein vor. Bei Übernahme des Fahrzeugs wird über Ihre Kreditkarte eine Kaution hinterlegt. Sie wird erstattet, wenn das Fahrzeug in einwandfreiem Zustand zurückgegeben wird. Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Kreditkarte ein ausreichendes Limit aufweist. Es kann sein, dass der jeweilige Mitarbeiter (durchaus auch mit Nachdruck) versucht, noch ein Upgrade anzubieten und versucht Sie zu überzeugen, dass das gebuchte Fahrzeug zu klein sei. Auch Zusatzleistungen (z.B. Pannenhilfe-Versicherungen, Navis etc.) werden vor Ort immer häufiger angeboten. Lassen Sie sich dann nicht beirren, es sei denn Sie wünschen ausdrücklich einen größeren Mietwagen. Dann müssen die Zusatzleistungen von Ihnen vor Ort zzgl. der örtlichen Steuern bezahlt werden bzw. werden Ihrer Kreditkarte belastet. Leistungen, die Sie nicht haben wollen, sollten Sie auch nicht akzeptieren. Achten Sie beim Unterschreiben des Mietvertrages bitte auch darauf, dass Zusatzleistungen, die Sie nicht haben möchten bzw. nicht benötigen, dann nicht irrtümlich Bestandteil des Vertrages sind. Zu einem späteren Zeitpunkt sind keine Rückerstattungen mehr möglich und die Autoversicherungen bestehen auf Zahlung der im Vertrag genannten Leistungen. Weitere Umsätze mit Kunden durch den Verkauf von Zusatzleistungen/Upgrades vor Ort zu generieren, kommt leider bei allen großen Mietwagenfirmen immer mal wieder vor. Vom Mietvertrag erhalten Sie eine Kopie, die Sie gut aufbewahren sollten.

Vor der Abfahrt

Machen Sie bei der Anmietung einen Rundgang um das Fahrzeug um eventuelle Schäden im Übergabe-Protokoll festzuhalten. Bei zu spät entdeckten Schäden ist es sehr schwierig nachzuweisen, dass nicht Sie der Verursacher sind. Weiterhin berücksichtigen Sie bitte, dass die Berechnung des Mietwagens im 24-Stunden Rhythmus erfolgt. D.h. das Fahrzeug muss zur selben Uhrzeit wieder abgegeben werden, zu der es angemietet wurde. Haben Sie Ihr Fahrzeug beispielsweise um 12 Uhr mittags angemietet, muss das Fahrzeug vor 12 Uhr mittags auch wieder zurückgegeben werden. Liefern Sie das Fahrzeug später ab, können Kosten entstehen, da die Mietwagenstationen einen weiteren vollen Tag berechnen. Sollte in Ihrem Mietwagenvoucher ein späteres Rückgabedatum als in Ihrem Reiseverlauf stehen, so haben wir bei der Buchung bereits berücksichtigt, dass Sie das Fahrzeug zu einer späteren Uhrzeit zurückgeben als Sie es angemietet haben.

Bei der Rückgabe

In Ihrem Mietwagen-Voucher finden Sie Information darüber, ob Sie den Wagen vollgetankt oder mit leerem Tank zurückgeben können. Normalerweise wird das Auto vollgetankt übergeben und sollte vollgetankt zurückgegeben werden.

Autofahren allgemein

In Namibia herrscht Linksverkehr. Touristen dürfen als Selbstfahrer in Namibia grundsätzlich mit ihrem nationalen Führerschein fahren. Wir empfehlen dennoch, einen Internationalen Führerschein oder eine amtliche englische Übersetzung des deutschen Führerscheins mitzuführen. Einige Mietwagenfirmen bestehen auf der Vorlage eines internationalen Führerscheins. Wenn Sie bei Ihrer Mietwagenreise eine Grenze überschreiten (Simbabwe, Sambia, Botswana usw.), ist der Internationale Führerschein zwingend erforderlich. Auch bei Fahrzeugkontrollen oder Unfällen in Namibia ist er von Vorteil. Ihren Internationalen Führerschein bekommen Sie bei ihrer Führerscheinstelle. Es wird empfohlen, direkt nach Ankunft am Flughafen keine weiten Strecken mit einem Mietwagen zu fahren. Übermüdung, ungewohnte Hitze, Höhenunterschiede und anstrengende Fahrten auf unbefestigten Straßen können gefährliche Erschöpfungszustände verursachen. Von Überlandfahrten während der Dunkelheit wird abgeraten. Es besteht das Risiko eines Verkehrsunfalls wegen unbeleuchtet abgestellter Fahrzeuge und Wildwechsel (Lebensgefahr!). Ebenso muss stets mit gefährlichen Überholmanövern des Gegenverkehrs in uneinsehbaren Kurven oder vor Hügeln gerechnet werden. Taxis führen zur Aufnahme von Passagieren oft überraschende und völlig unberechenbare Fahrmanöver durch (z. B. Vollbremsung vor grüner Ampel). Besondere Vorsicht wird bei Fahrten auf Schotterpisten empfohlen. Hier kommt es immer wieder – meist ohne Beteiligung anderer Parteien – zu schweren Unfällen, wenn Fahrzeuge infolge überhöhter Geschwindigkeit außer Kontrolle geraten und sich überschlagen. Zur Vermeidung gefährlicher Situationen wird daher empfohlen, die Fahrgeschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anzupassen und nicht zu überholen, wenn eine Staubfahne des vorausfahrenden Wagens die Sicht auf den Gegenverkehr nimmt. Bei Überholmanövern und bei Gegenverkehr ist mit Steinschlag zu rechnen. Reisenden wird zudem empfohlen, Fahrspuren zu halten, da das Wechseln über die daneben befindlichen Schotter-Anhäufungen hinweg zu Schleudergefahr führt. Hindernisse wie Schlaglöcher, Sandverwehungen, große Steine oder Rinnen sind wegen des starken Sonnenlichts oft erst im letzten Augenblick zu erkennen.

Zum Schutz der Tiere und zur Bekämpfung der Wilderei hat die Namibianische Polizei die Kontrolle über die Eingangstore des Etosha Nationalparks übernommen. Bitte halten Sie bei Ein- und Ausfahrt den Reisepass bereit. Die Polizei ist angehalten die Ausweisdokumente von jedem Besucher zu kopieren. Bitte planen Sie ausreichend Zeit für die Fahrt ein und halten Sie sich unbedingt an die Öffnungszeiten. Personen, die nach der offiziellen Öffnungszeit den Nationalpark verlassen möchten, können an der Ausreise gehindert werden.

Namibia ist ein friedliches, demokratisches Land und ist problemlos zu bereisen. Generell ist die Kriminalitätsrate in Namibia niedrig, aber wie auch in anderen Ländern sollte man auf sein Eigentum achten und keine Gelegenheit dazu geben, dass man bestohlen werden kann. Befolgen Sie folgende Sicherheitsmaßnahmen um einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten: Verschließen Sie immer Ihr Fahrzeug und aktivieren Sie stets die Alarmanlage, wenn vorhanden! Lassen Sie niemals Wertgegenstände sichtbar im Fahrzeug liegen, lieber im Kofferraum verstauen. Hinterlegen Sie Fotokopien von Ihren Reisedokumenten im Tresor Ihrer Unterkunft oder an einem anderen sicheren Ort.

Die Stromspannung beträgt 220/240 Volt. Runde, dreipolige 15-Ampere-Stecker sind allgemein gebräuchlich. Die Adapter sind in fast jedem Supermarkt erhältlich. Einige Farmen und Unterkünfte haben keinen Stromanschluss und arbeiten mit selbst produzierter Niederspannung (Wind-, Solarenergie oder Generator).

Namibia nimmt ab 2018 keine Zeitumstellung mehr vor. Während der mitteleuropäischen Normalzeit MEZ (November bis März) ist Namibia der mitteleuropäischen Zeit um eine Stunde voraus. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (April bis Oktober) gilt Zeitgleichheit.

Gegenstände des persönlichen Bedarfs wie Kleidung, Schuhe, Handy, Schmuck, Toilettenartikel usw. können zollfrei eingeführt werden. Ebenso typische touristische Artikel wie Kameras, Speicherkarten, Laptop, Ferngläser, Sportartikel usw. Für die aktuell gültigen Zollfreimengen an Spirituosen, Zigaretten, Parfum usw. sollten sich Reisende mit den namibischen Zollbehörden oder der Botschaft in Verbindung setzen. Bei der Ausfuhr von Antiquitäten und Souvenirs sind die Bestimmungen des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (CITES) zu beachten. Produkte aus in Annex I zu diesem Übereinkommen aufgeführten Tieren dürfen nicht aus Namibia ausgeführt werden. Dies gilt auch, wenn sie in Schmuck oder Kleidung eingearbeitet sind (z. B. Elefantenhaarschmuck). Eine Ausfuhr von Produkten aus Tieren, die in Annex II aufgeführt sind, kommt möglicherweise mit einer entsprechenden Genehmigung in Frage. Bitte erkundigen Sie sich hierüber bei den namibischen Behörden oder dem Zoll www.zoll.de . Die Erteilung einer Ausfuhrgenehmigung aus Namibia beinhaltet nicht automatisch die Einfuhrgenehmigung nach Deutschland. Nähere Informationen unter www.cites.org.