Im dritten Teil des Traveldiaries führte es uns immer weiter an der Küste entlang Richtung Port Elizabeth über eine Straußenfarm in Oudtshoorn, ein Hotel direkt am Strand bis nach Jeffreys Bay zu den unzähligen Surfern. Dies bedeutet auch gleichzeitig das Ende des Reiseberichts über Südafrika und ich bin irgendwie froh, dass ich es endlich geschafft habe, die vielen Fotos zu sortieren und die gesammelten Eindrücke zu verarbeiten. Aber auch ein wenig wehmütig, dass das Schwelgen in Erinnerungen an diesen besondern Trip damit auch vorbei ist.

Nach der Safari in Albertina sind wir in Richtung Oudtshoorn aufgebrochen, eine Stadt, die hauptsächlich von der Straußenfarmerei lebt. Also wurden wir typischerweise auch auf einer solchen einquartiert. Die Guest Farm Montana versprüht viel Charme, vor allem weil die Besitzer so wahnsinnig witzige Zeitgenossen sind, die einem immer einen Schwank aus ihrem Leben erzählen, einen ermutigen wollen, ebenfalls eine Guest Farm zu gründen (obwohl man nie erwähnt hat, dass man überhaupt Tendenzen in diese Richtung hat) und gerne ein Schlückchen guten Wein mit einem verköstigen. Deswegen war es auch klar, dass wir das angebotene Abendessen mit anderen Gästen und den Besitzern auf der Farm einnehmen werden. Und der Abend war sehr unterhaltsam und hat sich gelohnt. Auch wenn es dem Koch ein wenig widerstrebte, vegetarisches Abendessen für mich zuzubereiten, wo doch normalerweise ein Straußensteak für die meisten dazu gehört.

Tagsüber haben wir übrigens den sehr guten Tipp bekommen, die Cango Caves zu besuchen und dort den Adventure Trip zu buchen. Das bedeutet, das man sich mit einem Tourguide durch die engen Spalten einer Tropfsteinhöhle zwängt. Also nichts für Menschen mit Klaustrophobie. Ich fand den Trip aber ganzn großartig und habe mich wie eine Abenteurerin gefühlt. Somit hat sich das erst nicht wirklich geliebte Oudtshoorn doch sehr gelohnt.

Am nächsten Tag ging es für uns wieder an die Küste in ein Hotel, das eine großartige Lage am Strand hat: Milkwood Manor on Sea. Es liegt nicht nur direkt am Strand sondern auch noch neben einer Lagune. Wenn man sich richtig entspannen möchte, ist dies ein toller Platz. In der Strandbar direkt nebenan hat man einen tollen Ausblick auf den Ozean und wir haben beim Lunch sogar etliche Delphine gesehen, die in den Wellen gesurft sind. Das war ein traumhafter Anblick. Auch das Essen hier ist sehr gut. Im Lemon Grass (das zum Milkwood Manor) gehört, haben wir auch einen Abend gegessen, waren aber nicht sehr begeistert. Milkwood Manor liegt in der Nähe der Knysna Lagune, die man unbedingt besuchen sollte. Wir haben hier einen Bootstrip gemacht und hatten einen wirklich großartigen Ausblick. Solche Ausflüge sollte man unbedingt vorher buchen.  Eigentlich waren wir in Milkwood Manor für drei Nächte einquartiert, haben aber beschlossen, eine Nacht früher abzureisen, um dichter an unserem Abflugsort Port Elizabeth zu sein. Von einer Freundin bekam ich den Tipp, nach Jeffreys Bay zu fahren.

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Das Funky Town in Jeffreys Bay war also unsere letzte Station. Wir haben den Tag am Strand verbracht und den unzähligen Surfern zugesehen. An der Promenade konnte man …

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von Bina Nöhr