Es ist schon etwas länger her, dass ich den ersten Teil des Travel Diarys von Südafrika veröffentlicht habe. Die ersten Tage in Kapstadt waren ein Traum. Und der Rest soll natürlich auch nicht in Vergessenheit geraten. Reisebeiträge brauchen immer nur mehr Vorarbeit und irgendwie habe ich es dann immer aufgeschoben. Jetzt bin ich aber froh, dass ich doch die Fotos sortiert und bearbeitet habe und denke so gerne an unsere Stationen in Hermanus, Swellendam und Albertina zurück. Alle komplett unterschiedlich, was unsere Reise auch besonders abwechslungsreich gestaltet hat. Auch bei diesen Stationen wurden unsere Unterbringungen von Afrika Erfahren geplant.

Nach Kapstadt erwartete uns ein anderes Südafrika

Direkt nach dem letzten Frühstück in Kapstadt und einem herzlichen Abschied von der Villa Lutzi ging es weiter nach Hermanus. Alleine die Strecke dorthin war mal wieder ein Abenteuer und je näher wir dem Ziel kamen, umso sicher war, dass es sich hier um einen besonderen Ort handelte: überall am Straßenrand standen Schilder, die zeigten, wo Wal-Aussichtsplattformen waren. Leider waren wir zur falschen Zeit in Südafrika und die Wale sind längst weitergezogen. Zur richtigen Zeit kann man die Wale beim Paaren und Aufziehen ihrer Jungen sehen. Trotzdem lohnt sich eine Reise nach Hermanus, um einfach nur an den Klippen entlang zu laufen und das verschlafene Örtchen zu begutachten – das übrigens leicht an Sylt erinnert. Unsere Unterkunft, die Whale Rock Lodge, war für uns das schönste Domizil auf unserer Reise und wir waren ein wenig traurig, dass wir nur für eine Nacht geblieben sind. Abends waren wir im Seafood-Restaurant Lemon Butta essen, hier muss man unbedingt vorher reservieren. Für Veggies gibt es leckeres vegetarisches Sushi.

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Nach Hermanus ging es für uns weiter nach Swellendam in das 5* Countryhouse Jan Harmsgat und wir wurden dort nach einer entspannten Autofahrt auch sehr liebevoll mit einem Picknick unter Pecan-Nuß-Bäumen empfangen. Dieses Picknick muss man allerdings vorher ankündigen und auch das Dinner im prämierten Restaurant muss reserviert werden. Neben kulinarischen Genüssen haben wir hier unsere Zeit mit einer kleinen Fahrradtour durchs Weingut und einer Runde schwimmen im Salzwasserpool vertrieben. Hier kann man es sich wirklich gut gehen lassen. Und hat hier allerdings eine Nacht gereicht, da uns doch wieder die Abenteuerlust gepackt hat.

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Die Giraffen waren mein Highlight bei der Safari

Der nächste Trip führte uns über eine schöne Straße, die allerdings auch einen großen Umweg bedeutete nach Albertina. Dieser Halt bedeutete für uns auch, die „Big Five“ zu sehen. Obwohl mir so eine Aufzählung eher blöd vorkommt, gehört es doch für die meisten Afrika-Urlauber dazu. Wir wollten uns ein wenig Safari aber auch nicht entgehen lassen. Also verbrachten wir die nächsten zwei Tage in der Garden Route Game Lodge in Albertina und wurden in total schicken, kleinen Hütten untergebracht. In diesen Hütten war alles vorhanden, was man so benötigt (nur das Bett war ein wenig zu kurz für meinen übergroßen Herzjungen) und auch die Anlage lässt keine Wünsche offen. Besonders der Pool hatte es uns angetan und wir waren richtig froh, dass wir erst mal planschen durften, bevor es zur ersten Safari ging. Und dann zeigte sich auch, wer ein richtiger Touri ist: nämlich wir! Wir waren viel zu dünn angezogen und haben richtig gefroren. Während der Fahrt auf dem offenen Gelände wehte ein richtig heftiger Wind und wir froren extrem. Unser Guide hatte aber Gott sei Dank dicke Capes dabei. So haben wir überlebt und konnten die ersten Tiere sehen. Anschliessend gab es ein Büffet in dem großen Restaurant. Generell sind wir einfach nicht so die Büffet-Fans und auch nicht für gruppendynamische Veranstaltungen zu haben, also ging es für uns schnell ins Bett.

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Bei der nächsten Safari am Morgen waren wir schon passender angezogen und konnten es noch mehr geniessen. Auch der monströse Wind war endlich weg. Wir haben eine Menge Tiere gesehen – besonders begeistert war ich allerdings von den Giraffen. Diese putzigen Riesen mit den langen Wimpern. Die hätte ich mir die ganze Zeit ansehen können. Aber auch …

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von Bina Nöhr